1933

1933 gründet Theodor Klaas, der Vater des heutigen Firmeninhabers Ludger Klaas, sein Bauunternehmen im westfälischen Werne. Er errichtet vornehmlich große Gebäude wie Schulen und Kirchen.

1947

Aus der Erfahrung jahrelanger schwerer körperlicher Arbeit am Bau wird die Idee zum Schrägaufzug geboren. Diesen lässt Theodor Klaas aus U-Schienen mit einem Fassungsvermögen von 150 Litern in Werne bauen.

1954

Am 1. Januar 1954 gründet Theodor Klaas seine Baumaschinenfabrik und entwickelt den ersten eigenen Schrägaufzug. Dieser wird bereits im April auf der Industriemesse in Hannover mit großem Erfolg vorgestellt.

1962

Der stetig steigende Absatz der Schrägaufzüge lässt die Produktionsstätte in Werne an ihre Grenzen stoßen. Im 17 km entfernten Ascheberg wird ein neues Werk gebaut und der Firmensitz dorthin verlagert.

1969

Nach seiner Ausbildung zum Elektriker tritt Ludger Klaas in die Baumaschinenfabrik seines Vaters ein. Fachabitur und Wehrdienst lassen ihm in den ersten Jahren wenig Zeit für die Firma, der er sich ab 1973 wieder voll und ganz widmen kann.

1972

Zu Beginn der 70er Jahre wird der erste Schrägaufzug aus Aluminium mit einer Ausfahrlänge von 20 m konstruiert. Dieser wird auf verschiedenen Handwerksmesse einem breiten Publikum vorgestellt.

1975

Um der steigenden Nachfrage nach Klaas Schrägaufzügen Rechnung zu tragen, wird die Produktionsfläche des Ascheberger Werks erweitert.

1978

Klaas entwickelt seinen ersten hydraulischen Schrägaufzug mit einer Ausfahrlänge von 34 Metern und setzt damit wesentliche Akzente am Markt.

1980

Der von Klaas entwickelte „Ziegelboy“ sorgt für eine wahre Revolution auf dem Dach: Das komplett aus Aluminium gefertigte Zubehörteil erspart dem Dachdecker das beschwerliche Ziegelwerfen auf dem Dach – und somit Zeit und Personal.

1990

Anfang der 90er Jahre beginnt Ludger Klaas mit der Entwicklung eines Aluminium-Krans. Seine Idee: Der schnelle und kräfteschonende Transport hoher Lasten auf der Baustelle und Steuerung des Krans mit dem Führerschein der Klasse III.

1993

In diesem Jahr wird der erste Alu-Kran gebaut und damit eine neue Epoche der Firmengeschichte eingeleitet. Das Modell, aufgebaut auf einen 7,5-Tonnen-LKW, hat bereits eine Tragkraft von 500 kg.

1994

Dem erst ein Jahr zuvor präsentierte Alu-Kran gelingt der Marktdurchbruch, was für volle Auftragsbücher sorgt. Da es am bisherigen Standort keine Expansionsmöglichkeiten gibt, wird die Produktionsstätte für Alu-Krane auf die gegenüberliegende Straßenseite der Raiffeisenstraße verlegt. Die Klaas Alu-Kranbau GmbH wird gegründet.

1999

Neben der Kranbauhalle wird eine neue Fertigungsstätte für Schrägaufzüge gebaut. Diese werden gemäß den Kundenwünschen nach mehr Komfort, Sicherheit und Zuverlässigkeit stetig weiterentwickelt.

2000

Die Firma Iveco Magirus sucht einen Partner für die Entwicklung einer neuen Höhenrettungs- und Löscheinheit für Feuerwehrautos. Dank der langjährigen Erfahrung mit der Konstruktion von Alu-Masten fällt die Wahl auf Klaas. Damit ist der erste Schritt in eine neue Branche – der Feuerwehrtechnik – getan.

Auf dem Firmengelände in Ascheberg wird ein Prüfturm gebaut.

2003

Nach dreijähriger Entwicklungs- und Bauphase wird der erste Mulitstar (damals noch unter dem Namen Ocotpus) nach China ausgeliefert. Dieses weltweit einmalige Kombinationsfahrzeug kann sowohl zum Löschen als auch zur Personenrettung eingesetzt werden.

2004

Der Kranverkauf boomt und der 1.000ste Klaas Kran verlässt das Werksgelände.

Aufgrund der hohen Nachfrage nach Klaas Geräten in den neuen Bundesländern eröffnet 2004 die Niederlassung Gera.

Auch auf dem Firmengelände in Ascheberg tut sich etwas: Die bestehende Unterstellhalle für Fahrzeuge wird verlängert, ein separates Außenlager für Zubehörteile gebaut.

2005

Klaas entwickelt ein neuartiges Alu-Mastprofil auf Grundlage von TS-Schienen. Dadurch kann das Gewicht des Mastes weiter reduziert, seine Festigkeit und Stabilität erhöht werden.

Die Klaas Service- und Vertriebs GmbH wird gegründet, Geschäftsführer wird Georg Küter.

2007

In Ascheberg wird eine neue Servicehalle zur Reparatur und Wartung der Kundengeräte gebaut.

Das TS-Profil, das sich in der Praxis bewährt hat, wird nun auch für die Anhängerkrane eingesetzt.

2008

Am 5. April feiert das Unternehmen sein 75jähriges Firmenjubiläum – mit mittlerweile 155 Mitarbeitern.

2009

Klaas weitet sein deutschlandweites Servicenetz aus und eröffnet Niederlassungen in Tübingen und Wittenberg.

2010

Zu Beginn des Jahres wird der 2.000ste Klaas Alu-Kran verkauft.

Um auch im hohen Norden kundennah zu sein, wird in Hamburg eine weitere Service- und Vermietstation eröffnet.

Ein neues Produkt für die Brandschutztechnik wird der Öffentlichkeit vorgestellt: der Klaas AluFiver, ein multifunktionales Hubrettungsfahrzeug.

2011

Die Geschäftsführung beschließt den Neubau einer 3.000 m² große Produktionshalle, nicht zuletzt um den Standort Ascheberg zu stärken.

2013

Ein turbulentes Jahr: Das Unternehmen feiert sein 80jähriges Firmenbestehen, die Auslieferung des 3.000sten Krans und den 20igsten Geburtstag des Alu-Krans.

Auch im Münchener Raum wird eine Service- und Vermietstation eröffnet. Zudem zieht die Niederlassung Tübingen in eine neue Servicehalle an einem neuen Standort.

Ein innovatives Schweißverfahren kommt zum Einsatz: Die Aluminium-Ausleger werden von nun an im Rührreibschweißverfahren produziert, das den Auslegern noch größere Festigkeit und Stabilität verleiht.

In Zusammenarbeit mit der österreichischen Firma Empl wird ein Industrielöschfahrzeug mit Teleskopgelenkmast und Wasserwerfer entwickelt.

2014

Im Herbst wird die siebte Klaas Service- und Vermietstation eröffnet. Standort ist Bad Nenndorf bei Hannover.

2015

Als achte Servicestation wird die Niederlassung Nürnberg gegründet.

Klaas erweitert seine Palette um ein weiteres Produkt: Die Hubarbeitsbühne Theo25 mit einer Arbeitshöhe von 25 m wird auf den Markt gebracht.

2016

Ein neues Bürogebäude für Service und Vertrieb wird fertiggestellt und im Mai bezogen.

Fünf Klaas AluFiver werden zeitgleich produziert und an die vietnamesische Hauptstadt Hanoi ausgeliefert.

Nahezu zeitgleich werden vier neue Autokranmodelle – drei davon mit hydraulisch teleskopierbarer Klappspitze – auf den Markt gebracht. Mit den neuen Modellen werden veränderte, einprägsame Kranbezeichnungen eingeführt.

2017

Der erste Klaas Kran mit Hybridantrieb wird gebaut: ein K27-32 RH. Er kann wahlweise über einen Elektromotor oder über einen Nebenantrieb des LKW-Motors betrieben werden.

Zwei weitere neue Geräte kommen auf den Markt: der Theo20, Hubarbeitsbühne mit einer Arbeitshöhe von 20 m, sowie der K850 RS, Autokran mit einer Hakenhöhe von fast 37 m.

Investition in den Standort Ascheberg: Ein neues Hochregallagers wird gebaut. In dem 24,5 m hohen Turm können bis zu 180 Tonnen Aluminium einlagern werden – Material für rund 50 Krane.

In Kirchheimbolanden wird ein 3.300 qm großen Grundstücks erworben. Hier soll eine neue Klaas Niederlassung für das Rhein-Main-/Rhein-Neckar-Gebiet entstehen.