≥ 7,5 t≥ 13,49 t≥ 16 t≥ 22 t
K27-32 TSRK27-32 TSRK750 RSK750 RSK850 RSK850 RSK900 RSXK900 RSXK950 RSXK950 RSXK1003 RSXK1003 RSX
Leistungswerte       
Hakenlast (stand./opt.)1,5 / – t2,0 /4,0 t3,0 /5,0 t3,0 /5,0 t3,0 /5,0 t3,0 /6,0 t
Hakenhöhe32,0 m36,4 m36,9 m38,4 m43,5 m52,2 m
Reichweite (250 kg)27,0 m30,0 m44,0 m
Reichweite (500 kg)19,0 m20,0 m31,0 m27,0 m34,0 m40,0 m
Reichweite (1.000 kg)13,0 m14,0 m25,0 m25,0 m28,0 m29,5 m
Reichweite (2.000 kg)5,5 m15,0 m15,0 m17,0 m17,0 m
Reichweite (3.000 kg)7,5 m7,5 m9,0 m11,0 m
DetailsDetailsDetailsDetailsDetailsDetails

Mehr als nur Höhe

Klaas Autokrane haben dank ihres auffälligen Mastsystems und der Vollverkleidung mit abschließbaren Staufächern eine unverwechselbare Optik. Sie erreichen nicht nur extreme Höhen, sondern auch ausgezeichnete Ausladungswerte selbst bei hohen Lasten. Durchdacht bis ins Detail orientieren sie sich stets an den Bedürfnissen ihrer Nutzer und ermöglichen ihnen bequemes und wirtschaftliches Arbeiten. Dank ihrer enormen Reichweiten ist der Materialtransport auch auf die Dachrückseite großer Gebäude problemlos und ohne Umsetzen des Krans möglich.

Das Klaas Mastsystem

Das markanteste Markenzeichen eines Klaas Kranes ist sein Ausleger. Dieser besteht aus hochfesten Aluminiumprofilen einer Speziallegierung und wird im Rührreibschweißverfahren (RRS) hergestellt. Dadurch bietet er eine Festigkeit „wie aus dem Vollen gefräst“, eine hohe Lebensdauer und geringe Wartungskosten. Sein geringes Eigengewicht sorgt für hervorragende Ausladungswerte, denn jedes reduzierte Kilogramm im Mast kommt der Reichweite und der Tragkraft zugute.

Die patentierte Klaas Seilwindentechnik ermöglicht ein zügiges und sicheres Teleskopieren unter Last – selbst bei flacher Mastneigung. Auf einer einzigen Trommel sind vier Teleskopierseile montiert, das Schienensystem ist in die Seiltechnik eingespannt. Da die Seile geführt und elektrisch überwacht werden, werden Schlaffseile bzw. ein Überspringen verhindert. Eine integrierte elektronische Längenmessung erfasst permanent die aktuelle Ausfahrlänge des Mastes und berechnet aus den Daten die maximal mögliche Traglast.

Ein weiteres Feature des Klaas Mastes ist die extrem starke Klappspitze, die im ausgezogenen Zustand die maximale Hakenhöhe deutlich vergrößert und eine hohe seitliche Ausladung ermöglicht. So sind auch rückseitige Dachflächen mit Material zu bestücken, wenn Gerüste oder Traufen das weite Auslegen des Hauptmastes verhindern.

Das Klaas Abstützsystem

Per Knopfdruck auf der Fernbedienung werden Aufbau des Krans und automatische Selbstnivellierung gestartet. Diese sorgt dafür, dass alle Stützen den gleichen Druck haben und das Gerät optimal steht. Darüber hinaus gewährleistet die L-Form der Stützen größtmögliche Standsicherheit. Dank der vollhydraulischen Abstützung ist ein stufenloses und punktgenaues Anfahren jeder einzelnen Stütze möglich. Ihre langen, vertikalen Zylinder ersparen ein aufwendiges Unterbauen bei unebenem Gelände. Da auch die Abstützbreiten stufenlos wählbar sind, stellen selbst Gerüste, Hecken oder enge Gassen kein Hindernis dar.

Die ASC-Steuerung überwacht permanent die Standsicherheit des Geräts im Kran- und Arbeitsbühnenbetrieb und zeigt diese über die Fernsteuerung an. Dabei berücksichtigt sie immer sich ändernden Wind- oder Bodenverhältnisse.

Die Klaas Kransteuerung

Jeder Klaas Kran verfügt über eine hochmoderne Sicherheitssteuerung (SPS) für den Kran- und Arbeitsbühnenbetrieb. Ein moderner CAN-BUS-Steuerblock mit sanfter Start-Stopp-Funktion ermöglicht besonders feinfühliges und genaues Arbeiten und verhindert gefährliches Schwingen des Auslegers. Eine Funkfernsteuerung mit LCD-Display ermöglicht die Kranbedienung aus unterschiedlichen Positionen. Mithilfe einer Memory-Funktion können zwei Zielpunkte erlernt werden, innerhalb derer sich der Kran automatisch und in sicherer Hold-to-run-Bedienung bewegt. Ein punktgenaues Anfahren schwer einsehbarer Stellen und ein schnelles Abladen an wiederholt anzufahrenden Positionen sind dadurch problemlos möglich.

Über das Display der Fernsteuerung sind alle wichtigen Informationen wie Neigungs- und Drehwinkel des Auslegers, Hubseilgeschwindigkeit oder maximale Hubkraft auf einen Blick ablesbar. Bedient wird sie energiesparend über Standard-Batterien oder über Kabel – ein wesentlicher Pluspunkt, sollte das Funknetz einmal gestört sein.

Bei Klaas kommen die drei verschiedene Fernsteuerungs-Modelle „S“, „L“ und „XL“ zum Einsatz. Diese sind in ihren grundlegenden Funktionen identisch, unterscheiden sich jedoch in Form und Gewicht. Die serienmäßige Ausstattung hängt vom jeweiligen Krantypen ab, sie kann jedoch optional gegen ein anderes Modell ausgetauscht werden. Darüber hinaus kann jeder Alu-Kran mit einer zweiten Funkfernsteuerung ausgestattet werden. Der Vorteil: Bei schlecht einsehbaren Positionen, z.B. auf der Dachrückseite, kann ein anderer Mitarbeiter die Kransteuerung übernehmen und den Einsatz zu Ende fahren.

Das Klaas Antriebskonzept

Beim Kauf eines Autokrans können Kunden zwischen verschiedenen Antriebskonzepten wählen:

Separater Dieselmotor

Ein im Oberwagen integrierter Dieselmotor sorgt für die notwendige Leistungsstärke. Er ist hinsichtlich Performance und Verbrauch optimal auf den Kranbetrieb eingestellt. Da er autark arbeitet, wird der LKW-Motor geschont. Die Tankfüllung wird elektronisch überwacht und über die Fernbedienung angezeigt. Dieses Antriebskonzept zeichnet sich durch einen geringen Treibstoffverbrauch aus und kommt somit Umwelt und Geldbeutel zugute.

Hybridantrieb in zwei verschiedenen Varianten

Elektromotor kombiniert mit einem Dieselmotor oder
Elektromotor kombiniert mit einem PTO-Nebenantrieb des LKW-Motors

Bei beiden Varianten liegen die Vorteile des Elektromotors auf der Hand: Er arbeitet besonders geräuscharm und ohne umweltbelastende Abgase. Über den Baustromverteiler kann der 400-Volt-Motor außerdem noch äußerst kostengünstig betrieben werden.

Bei kurzfristigen Einsätzen oder auf kleineren Baustellen ohne Stromzugang kann der Kranfahrer je nach Variante den Dieselmotor bzw. den Nebenantrieb des LKW-Motors einsetzen: Der Dieselmotor punktet damit, dass er separat und unabhängig vom LKW-Motor arbeitet. So wird dieser geschont und die Anzahl der Betriebsstunden reduziert. Er ist niedrig im Verbrauch und somit kostengünstig zu betreiben.

Beim PTO-Nebenantrieb hingegen muss der wesentlich größere LKW-Motor eingesetzt werden. Auch wenn dieser im Kranbetrieb mit niedriger Drehzahl läuft, ist der Verbrauch gegenüber dem Dieselmotor um einiges höher. Vorteil: Die Kosten für einen weiteren Motor und seine Wartung entfallen.